{"id":840,"date":"2015-05-12T23:57:15","date_gmt":"2015-05-12T21:57:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.thomaslorenzen.de\/?p=840"},"modified":"2015-05-13T08:05:55","modified_gmt":"2015-05-13T06:05:55","slug":"polaroid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.thomaslorenzen.de\/?p=840","title":{"rendered":"Polaroid"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.thomaslorenzen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/DSC01346.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-828\" src=\"http:\/\/www.thomaslorenzen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/DSC01346.jpg\" alt=\"DSC01346\" width=\"1500\" height=\"750\" srcset=\"https:\/\/www.thomaslorenzen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/DSC01346.jpg 1500w, https:\/\/www.thomaslorenzen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/DSC01346-300x150.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Eigentlich wollte ich schon l\u00e4nger mir eine alte Polaroid kaufen, die sowohl Einstellung von Zeit und Blende als auch das Benutzen von Trennbildfilm erlauben. Einziger Haken: Die guten Modelle sind erst ab gut 400 Euro gebraucht zu bekommen. Aber Ende der 60er, Anfang der 70er baute Polaroid auch einfachere Versionen. Ok, eigentlich fingen sie damit an und mu\u00dften komplexere Versionen bauen, weil die Profifotografen doch gerne Einflu\u00df auf die Belichtung nehmen. Doch wie auch immer, die einfacheren Modelle bekommt man manchmal f\u00fcr 10 Euro. Die 340, die ich erst ersteigerte, kostete mich allerdings 40, aus Versehen ersteigerte\u00a0ich dann noch eine 103 f\u00fcr 9,99. Und man mu\u00df dabei gn\u00e4dig \u00fcbersehen, da\u00df viele Verk\u00e4ufer ihre Polaroid mit Zus\u00e4tzen wie &#8222;Vintage!&#8220;, &#8222;Hipster!&#8220; oder &#8222;Kult!&#8220; versehen, die einen\u00a0ja eher schreiend weglaufen lassen.<br \/>\nN\u00e4chstes Problem, diesmal ganz real: Batterien. Damals war irgendeine Quatschbatterie verwendet worden, die es nat\u00fcrlich nicht mehr gibt. Freundlicherweise gibt es Adapter f\u00fcr AAA-Zellen, in der 340 mu\u00df man allerdings daf\u00fcr das Batteriefach von seinen Streben befreien. Mit Gewalt. Und gar nicht so einfach wie die listigen Adapterverk\u00e4ufer behaupten. Der Adapter f\u00fcr die 103 passt aber so rein und brauchte auch nur gut anderthalb Wochen aus den USA, bis er da war.<br \/>\nDa w\u00e4re ja noch die Filmfrage: Und die nette Firma Fuji stellt tats\u00e4chlich noch Trennbildfilme her. Der Schwarzwei\u00dffilm l\u00e4uft leider aus, die Farbvariante gibt es allerdings noch. 10 Bilder sind f\u00fcr 12-14 Euro aufzutreiben. Ein Trennbildfilm ist wirklich noch alte Schule. Man mu\u00df ihn nach dem Belichten selbst aus der Kamera ziehen (dabei werden die Chemikalien mit Hilfe von zwei internen Rollen auf den Film gepresst). Dann darf man noch die Entwicklung abwarten, die Dauer ist temperaturabh\u00e4ngig und kann dann das Bild vom Rest abziehen. Ein wenig getrocknet und schon hat man sein Foto. Zwar steht auf der Verpackung man soll den schmierigen Rest wegwerfen, aber tats\u00e4chlich kann man mit etwas Geschick und Chlorbleiche daraus noch ein Negativ machen. So ist das\u00a0Foto nicht ganz das Unikat, was ja den Reiz der Geschichte ausmacht, aber es ist schon ganz cool.<br \/>\nCool genug, um mehr Geld auszugeben? Mal sehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"excerpt\">Eigentlich wollte ich schon l\u00e4nger mir eine alte Polaroid kaufen, die sowohl Einstellung von Zeit und Blende als auch das Benutzen von Trennbildfilm erlauben. Einziger Haken: Die guten Modelle sind erst ab gut 400 Euro gebraucht zu bekommen. Aber Ende der 60er, Anfang der 70er baute Polaroid auch einfachere Versionen. 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